PROJEKT S.W.O.O.P. - Sky-borne Wireless OTA Operation Platform

„Der Repeater kommt nicht runter? Dann kommt das Update eben von oben."

Auf dem Dach sitzt ein MeshCore-Repeater. Kein Zugang, keine Leiter, kein Bock. Ein Firmware-Update steht an.

Klassische Lösung: hochklettern, Laptop auspacken, in den tot stürzen.

Die S.W.O.O.P.-Lösung: Eine Drohne trägt eine autonome, fliegende OTA-Flash-Station auf Augenhöhe an den Repeater heran. Steht die Bluetooth-Verbindung, feuert sie die neue Firmware per BLE-DFU hoch, vollautomatisch, ohne Fernsteuerung, ohne Kabel, ohne Kletterei. Der Repeater rebootet, meldet sich in der MeshCore-App zurück, Mission erfüllt.

Die Nutzlast („Payload")

Komponente Rolle
Raspberry Pi Zero W Das Gehirn, fliegender BLE-Central, fährt autonom das DFU
1S-LiPo + 5V-Boost Autarke Energieversorgung, bootet unabhängig vor dem Start
microSD mit Mission-Script Firmware-Image + Scan→Trigger→Flash-Logik an Bord
Status-LED / Buzzer „Ich lebe / ich flashe / fertig" sichtbar vom Boden
Trägerplattform Eine Drohne mit Nerven aus Stahl

Gesamtgewicht der Payload: ~25 g. Trägt fast alles, was Propeller hat.

Der Einsatzablauf

  1. Pre-Flight: Pi einschalten, booten lassen → LED signalisiert „Script scharf".
  2. Approach: Hochfliegen, bis der Repeater in BLE-Reichweite ist.
  3. Lock-On: Der Pi scannt permanent. Sobald das Ziel stark genug (RSSI-Schwelle) und die Verbindung stabil ist → Lock
  4. SWOOP → FIRE: Autonomes BLE-DFU, die Firmware fliegt rüber.
  5. Confirm: Repeater rebootet selbstständig und taucht in der MeshCore-App wieder auf.

Status & Roadmap

  • Konzept & Machbarkeit geklärt
  • Flasher-Plattform festgelegt (Pi Zero W) <---
  • Stromversorgung final (1S-LiPo + 5V-Boost)
  • Mission-Script: Scan → RSSI-Trigger → DFU
  • Ground-Test (flashen vom Tisch)
  • Jungfernflug
  • Dokumentation mit Fotos & Videos hier im Thread
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Ich habe es geschafft! :)

Hier ist der Jungfernflug:
https://www.youtube.com/v/nzxQgKFoDOc

Also, das Gerät öffnet sein eigenes WLAN, genau wie ein Heltec.
Da wählt man sich ein, lädt die Firmware hoch und gibt die MAC-Adresse des Repeaters ein.

Dann stellt man das System „scharf“ – die LEDs blinken orange und das Gerät sucht nach dem Repeater.

Danach kann man losfliegen und ruhig auch die WLAN-Verbindung verlieren; man erkennt den Status einfach an den LEDs.

In Reichweite angekommen, verbindet es sich – die LEDs wechseln auf Blau.

Es prüft die Verbindung. Sobald diese für 3 Sekunden stabil ist, initiiert es das Update – LED 1 leuchtet hellblau und blinkt bei 0–25 %. Bei 25 % kommt die zweite LED dazu, bei 50 % die dritte und bei 75 % blinkt die vierte.

Bei 100 % schalten alle vier LEDs auf Grün: Der Flash war erfolgreich!

Sollte ein Fehler auftreten, schaltet das System auf Rot.

Die WLAN-Verbindung wird nur zum Start benötigt und bricht später sowieso ab. Sie ist auch nur dazu da, alles zu konfigurieren. Einmal eingerichtet, arbeitet das Gerät oben am Repeater völlig autonom und spielt das Update ein.

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Moin Phillip,

für einen nicht-Programmierer beeindruckend! Vielleicht wird damit ja ein Update von Relais Aasee möglich :)

Munter bleiben
Martin

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mmmhhh... das sollte ich auch mal versuchen. Habe zweimal die Air3S und eine Mini 4k. Mit der Air3s haben wir vor ein paar Tagen einen kleine Kabeltrommel mit 'ner handvoll dicker Karabinerhaken geliftet. Null Probleme, die Drohne packt das locker.
Ist jedenfalls ein interssantes Projekt, was ich definitv auf dem Schirm behalten werde.

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